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Das neue Jahr hΓ€tte fΓΌr die Christen in Syrien in tiefer Trauer beginnen kΓΆnnen: Nur 15 Minuten vor dem Jahreswechsel verhinderten die BehΓΆrden in Aleppo einen Anschlag auf eine Kirche nahe dem Farhat-Platz.
Das neue Jahr hΓ€tte fΓΌr die Christen in Syrien in tiefer Trauer beginnen kΓΆnnen: Nur 15 Minuten vor dem Jahreswechsel verhinderten die BehΓΆrden in Aleppo einen Anschlag auf eine Kirche nahe dem Farhat-Platz.
Quellen zufolge wurde ein SelbstmordattentΓ€ter von SicherheitskrΓ€ften angehalten, weil sie den Mann verdΓ€chtigten. In diesem Moment begann der Mann zu schieΓen und zΓΌndete einen SprengstoffgΓΌrtel, wodurch er sich selbst sowie einen der Soldaten tΓΆtete und zwei weitere Soldaten verletzte.
Kontakten von Open Doors und mehrerer Nachrichtenagenturen zufolge gehΓΆrte der Terrorist zum IS. Demnach wollten der IS oder mit dem IS verbundene Gruppen wΓ€hrend der Neujahrsfeierlichkeiten AnschlΓ€ge auf Kirchen und ΓΆffentliche Versammlungen verΓΌben. Zu diesem Zeitpunkt fand in keiner der nahegelegenen Kirchen eine Feier statt.
Bereits zuvor waren verstΓ€rkte SicherheitsmaΓnahmen rund um Kirchen und andere kirchliche Einrichtungen getroffen worden. Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP teilte das Innenministerium mit, dass Geheimdienstinformationen darauf hindeuten, dass militante Islamisten Β»Selbstmordattentate und AnschlΓ€ge auf Neujahrsfeiern in mehreren Provinzen, insbesondere in der Stadt Aleppo, planten, wobei sie Kirchen und zivile Versammlungsorte ins Visier nehmen wolltenΒ«.
Mehrere Geistliche aus den Kirchen der Umgebung nahmen an der Beerdigung des Soldaten teil, um ihm die letzte Ehre zu erweisen.
Sechs Monate zuvor, am 22. Juni, hatte ein SelbstmordattentΓ€ter die Mar-Elias-Kirche im Stadtteil Dweilaa in Damaskus angegriffen und dabei 22 Christen getΓΆtet.
SpΓ€ter gaben die BehΓΆrden bekannt, dass auch dieser Terrorist dem IS oder einer mit dieser Terrororganisation verbundenen Gruppe angehΓΆrte. Vier Wochen spΓ€ter teilten die BehΓΆrden mit, dass sie durch die Festnahme von drei mutmaΓlichen Terroristen einen weiteren Anschlag auf eine Kirche in der Region Tartus verhindert hΓ€tten.
Die Lage in Syrien bleibt instabil. Auch wenn der IS heute nicht mehr wie vor rund zehn Jahren Teile des Landes kontrolliert, sind Gruppen des IS weiterhin prΓ€sent. Es bleibt zu hoffen, dass die syrische Regierung die Sicherheit der Christen und anderer Gruppen gewΓ€hrleisten kann, die vom IS ins Visier genommen werden kΓΆnnten.
Preisen wir Gott dafΓΌr, dass es dem Terroristen nicht gelungen ist, sein Vorhaben umzusetzen!