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Family photo of Bethany and her remaining daughters

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Nigeria: 100 entfΓΌhrte Kinder kehren nach Hause zurΓΌck

Am Montag, dem 8. Dezember 2025, teilte die nigerianische Regierung mit, dass 100 der 239 entfΓΌhrten SchΓΌlerinnen befreit worden sind.

Am Montag, dem 8. Dezember 2025, teilte die nigerianische Regierung mit, dass 100 der 239 SchΓΌlerinnen, die im November aus der St.-Mary’s-Schule im Bundesstaat Niger im Nordwesten Nigerias entfΓΌhrt worden waren, befreit worden sind. Preisen wir Gott dafΓΌr!

Am Freitag, dem 21. November 2025, wurden mehr als 300 Kinder und 12 LehrkrΓ€fte aus der St. Mary's School im Bundesstaat Niger im Nordwesten Nigerias entfΓΌhrt. Am Wochenende vom 22. bis 23. November gelang 50 MΓ€dchen die Flucht.

Aus den von der Schule verΓΆffentlichten Dokumenten geht hervor, dass am 21. November Kinder aus dem Kindergarten, der Primar- und Sekundarstufe zusammen mit 12 Lehrpersonen entfΓΌhrt wurden, wobei die Mehrheit der EntfΓΌhrten Kinder im Kindergarten- und Primarschulalter sind.

Der Bischof der DiΓΆzese Kontagora, Reverend Bulus Yohanna, und Leiter der katholischen St. Mary's Church in Papiri (Agwara LGA, Bundesstaat Niger) bestΓ€tigte die Freilassung von 100 Kindern.

Laut unseren Partnern vor Ort wurde die vollstΓ€ndige Liste der Namen der Geretteten noch nicht verΓΆffentlicht, und es ist unklar, ob sich unter den 100 Personen auch einige der 12 ebenfalls entfΓΌhrten LehrkrΓ€fte befinden.

Angst, Ungewissheit und zunehmender Druck

WΓ€hrend unklar ist, ob die Kinder gerettet oder nach Zahlung eines LΓΆsegelds freigelassen wurden, geht aus einigen Berichten vor Ort hervor, dass Bischof Yohanna sich mit dem nationalen Sicherheitsberater des PrΓ€sidenten, Nuhu Ribadu, getroffen hat, woraufhin mitgeteilt wurde, dass die SchΓΌlerinnen in Gruppen freigelassen wΓΌrden.

Viele Eltern haben ihre Besorgnis ΓΌber den Mangel an Informationen von Seiten der BehΓΆrden zum Ausdruck gebracht. Die EntfΓΌhrungen und die anhaltende Unsicherheit im Norden Nigerias sind fΓΌr die direkt Betroffenen und die Christen im Norden im Allgemeinen eine enorme Belastung.

Quellen von Open Doors vor Ort berichten, dass ein Vater, dessen drei TΓΆchter zu den EntfΓΌhrten der St. Mary's School gehΓΆren, am Montag, dem 24. November, an einem Herzinfarkt gestorben ist.

»Alle scheinen besorgt zu sein, die Menschen sind wütend, alle sind aufgewühlt«, berichtete ein führender Kirchenvertreter den Partnern von Open Doors.»Innerhalb von sieben Tagen wurden Kinder aus Kebbi entführt. Dann kam es zu Entführungen und bewaffneten ÜberfÀllen in Kwara und anschließend zur Entführung von Kindern im Bundesstaat Niger. Wenn man all das zusammennimmt, wird klar, dass es für Eltern, Leiter und unsere SicherheitskrÀfte eine traumatische Woche war.«

Stellungnahme von Open Doors

Β»Wir danken Gott fΓΌr die sichere RΓΌckkehr von 100 Kindern und die BemΓΌhungen der Regierung in dieser AngelegenheitΒ«, sagte Jo Newhouse*, Sprecherin von Open Doors fΓΌr die Arbeit in Subsahara-Afrika.Β»Wir beten weiter und vertrauen darauf, dass alle Kinder und Mitarbeitenden noch vor Weihnachten sicher nach Hause zurΓΌckkehren kΓΆnnen.Β«

Β»Es muss jedoch noch mehr getan werden, um die Freilassung aller entfΓΌhrten Nigerianer zu erreichen. Leah Sharibu und so viele MΓ€dchen aus Chibok sind seit Jahren in Gefangenschaft, und ihre Eltern haben nichts ΓΌber BemΓΌhungen gehΓΆrt, sie nach Hause zu bringen. Viele dieser Eltern haben Berichten zufolge aufgrund des Stresses gesundheitliche Probleme entwickelt. Bitte beten Sie weiterhin fΓΌr Leah, die MΓ€dchen aus Chibok und Tausende andere, deren Namen nicht in den Nachrichten erscheinen.Β«

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