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Die neuesten Daten aus dem Weltverfolgungsindex 2026 von Open Doors zeigen die schockierende RealitΓ€t, mit der unsere Schwestern und BrΓΌder konfrontiert sind.
Die neuesten Daten aus dem Weltverfolgungsindex 2026 von Open Doors zeigen die schockierende RealitΓ€t, mit der unsere Schwestern und BrΓΌder konfrontiert sind.
Am Silvesterabend 2025 griffen militante Fulani das Dorf Bum an, eine ΓΌberwiegend christliches Dorf in Zentralnigeria. Neun Menschen wurden getΓΆtet und mehrere HΓ€user niedergebrannt.
Ein Christ vor Ort berichtete einem Partner von Open Doors sichtlich erschΓΌttert: Β»Wir hatten nie Probleme mit den Fulani. Sie kommen aus benachbarten DΓΆrfern, um ihr Vieh zu weiden, und wir erlauben ihnen das.Β«
Dies war nur einer von mehreren Angriffen in Nigeria seit Weihnachten 2025. Die TΓ€ter waren unterschiedlich β von islamistischen Extremisten wie Boko Haram und dem IS bis hin zu Fulani-KΓ€mpfern und sogenannten Banditen β aber die Folgen waren dieselben: Tod, ZerstΓΆrung und Vertreibung.
Β»Die Unsicherheit im Norden Nigerias und ihre Auswirkungen auf die Kirche geben weiterhin Anlass zu groΓer SorgeΒ«, sagt Jo Newhouse*, Sprecherin von Open Doors fΓΌr Subsahara-Afrika.
Β»Die Situation hat dazu gefΓΌhrt, dass Christen keine StabilitΓ€t finden und unter den physischen, wirtschaftlichen und psychosozialen Auswirkungen eines Lebens in stΓ€ndiger Gefahr leiden β Tod, ZerstΓΆrung und Vertreibung, um nur einige zu nennen.Β«
Das AusmaΓ der Krise ist gravierend. Laut dem Weltverfolgungsindex 2026 von Open Doors wurden im vergangenen Jahr etwa 70 % der Christen, die wegen ihres Glaubens getΓΆtet wurden, in Nigeria ermordet.
Doch die Gewalt macht nicht vor Landesgrenzen Halt. Subsahara-Afrika ist die weltweit gefΓ€hrlichste Region fΓΌr Christen. Vierzehn der 50 LΓ€nder auf dem Weltverfolgungsindex 2026 liegen in dieser Region, und 4.491 der weltweit 4.849 TodesfΓ€lle im Zusammenhang mit dem christlichen Glauben ereigneten sich dort β das sind 93 %.
Mit anderen Worten: Im Durchschnitt wird alle 1,95 Stunden ein Christ in Subsahara-Afrika wegen seines Glaubens getΓΆtet.
Die Gewalt beschrΓ€nkt sich nicht nur aufs TΓΆten. Auch andere Formen der Gewalt sind in Subsahara-Afrika erschreckend stark verbreitet.
Fast 90 % der 3.302 Christen, die wΓ€hrend des Untersuchungszeitraums fΓΌr den WVI 2026 wegen ihres Glaubens entfΓΌhrt wurden, lebten in Subsahara-Afrika. Fast die HΓ€lfte aller sexuellen Gewalttaten gegen Christen betrafen Christen in Nigeria und in der Demokratischen Republik Kongo. Mehr als 165.000 Christen wurden in Subsahara-Afrika gewaltsam aus ihren HΓ€usern vertrieben.
Diese Statistiken sind schockierend.
Trotz der radikalen VerwΓΌstung, die wir anhand des Weltverfolgungsindex 2026 sehen, stellen wir fest, dass die Kirche in Subsahara-Afrika widerstandsfΓ€hig bleibt. Die Wunden und die Trauer haben das Zeugnis von Gottes Volk nicht zerstΓΆrt.
Pastor Zachariah*, ein Gemeindeleiter in Nigeria, dessen Frau und Sohn von Militanten getΓΆtet wurden, macht das deutlich.
Β»Ich bitte Gott, ihnen zu vergeben und dass sie in das Reich Gottes kommen und nicht in ihren SΓΌnden sterben, so wie es uns die Bibel lehrtΒ«, sagt er.
Dieser starke Glaube, der inmitten der Gewalt in Subsahara-Afrika zum Ausdruck kommt, kann uns alle an Gottes Treue und Hoffnung in jeder Lebenslage erinnern.
Martine*, eine Witwe aus Burkina Faso, verlor ihren Vater und mehrere andere Familienmitglieder bei einem Angriff. Β»Ich sagte zum Herrn: βΊVon nun an wirst du Tag und Nacht fΓΌr mein Leben sorgenβΉΒ«, erzΓ€hlt sie.Β»Ich habe niemanden auΓer Dir, dem ich meine Probleme anvertrauen kann. Da du dies zugelassen hast, Herr, verlasse ich mich auf dich. Und du bist es, der fΓΌr mich sorgen wird.Β«
Es kann schwierig sein, zu wissen, wie man Christen, die dieser Art von Gewalt ausgesetzt sind, praktisch helfen kann. Aber durch Gebet oder durch eine Spende kΓΆnnen Sie dazu beitragen, Christen in Subsahara-Afrika zu stΓ€rken, sie zu unterstΓΌtzen und sie an die Hoffnung zu erinnern, die Jesus selbst inmitten von Leid schenkt.