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Women’s Conference, Bangladesh, 12-14 October,

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NachrichtenBangladesch

Bangladesch: Die Verfolgung im Norden des Landes nimmt im Vorfeld der Wahlen zu

Mit den bevorstehenden Parlamentswahlen am 12. Februar wΓ€chst der Druck auf die Christen in Bangladesch

Mit den bevorstehenden Parlamentswahlen am 12. Februar wΓ€chst der Druck auf die Christen in Bangladesch. Im Norden des mehrheitlich muslimischen Landes suchen islamistische Extremisten sie zu Hause auf und bedrohen sie.

Christen machen etwa 0,5 % der BevΓΆlkerung Bangladeschs aus. Die meisten von ihnen sind Konvertiten, die frΓΌher dem Islam oder anderen Religionen angehΓΆrten. Ihr Umfeld ist oft schockiert darΓΌber, dass sie ihre frΓΌhere ReligionszugehΓΆrigkeit aufgegeben haben, was zu offener Gewalt fΓΌhren kann.

Sicherheit durch einen Polizisten in Frage gestellt

Vor einer Woche wurde Mamun* von islamischen Anführern seiner Region bedroht. Diese betreiben eine der grâßten Gruppen in den sozialen Netzwerken der Region, über die sie antichristliche Propaganda verbreiten. Dort behaupten sie insbesondere, dass Menschen durch Geldzahlungen dazu verleitet werden, zum Christentum zu konvertieren.

Einer der Anführer suchte Mamun zu Hause auf und forderte von ihm, unverzüglich damit aufzuhâren, das Evangelium zu verkünden, und die von ihm geleitete Hauskirche zu schließen. Andernfalls würde dies schwerwiegende Folgen haben.

Statt darauf zu reagieren, wandte sich Mamun direkt an die Polizei, um den Vorfall zu melden und die Sicherheit seiner Familie und der Mitglieder seiner Gemeinde zu gewΓ€hrleisten.

Dort teilte ihm jedoch ein Polizist mit, dass derselbe islamische FΓΌhrer bereits eine Beschwerde gegen ihn eingereicht hatte, in der er ihm Β»unsoziales VerhaltenΒ«undΒ»die Bekehrung von Menschen zum Christentum mit finanziellen AnreizenΒ« vorwarf. Der Polizist riet Mamun zur Vorsicht.

Unsicherheit ΓΌber die Fortsetzung von Treffen

Im vergangenen November hatten die Polizei und die lokalen BehΓΆrden die Pastoren der Region bereits vor einer bewaffneten islamistischen Gruppe gewarnt. Diese Warnung wurde nie aufgehoben.

Β»Die Mitglieder unserer Gemeinschaft leben in Angst. Viele von ihnen verlassen ihr Zuhause nur, wenn es unbedingt notwendig ist, und auch die Besucherzahlen in unserer Hauskirche sind merkbar zurΓΌckgegangen. Betet fΓΌr ihre Sicherheit und fΓΌr meineΒ«

sagt Mamun.

Lebensmittel werden knapp

In einem anderen Dorf der Region besuchten Mitglieder einer islamischen Partei tagsüber christliche Frauen, wÀhrend die meisten MÀnner bei der Arbeit waren. Sie bedrohten mindestens 15 Familien und forderten sie auf, ihren Glauben aufzugeben, wenn sie in der Region bleiben wollten. Seitdem verstecken sich viele christliche FamilienvÀter aus Sicherheitsgründen. Einige haben sogar Angst, nach Hause zurückzukehren, weil sie ihre Familien schützen wollen. Da die meisten von ihnen Tagelâhner sind, hat diese Krise viele christliche Familien in große finanzielle Schwierigkeiten gebracht: Ohne tÀgliches Einkommen kânnen sie ihre Familien nicht mehr ernÀhren.

»Ich weiß, dass Gott unsere Not sieht. Ich habe meiner Frau und meinen Kindern bereits gesagt, dass sie keine Anzeige erstatten sollen, selbst wenn ich getâtet werde. Betet für uns, damit wir Jesus bis zum letzten Tropfen unseres Blutes treu bleiben«, sagt Saiful*, ein Pastor aus der Region.

Die lokalen Partner von Open Doors unterstΓΌtzen die betroffenen Christen und versorgen sie mit Nothilfe. Im Weltverfolgungsindex 2026 liegt Bangladesch auf Platz 33 der Liste der LΓ€nder, in denen Christen wegen ihres Glaubens am stΓ€rksten verfolgt werden.

* Namen aus SicherheitsgrΓΌnden geΓ€ndert

Bitte beten Sie fΓΌr Christen in Bangladesch:

  • Beten Sie, dass Jesus ihnen Mut gibt und sie vor Angriffen schΓΌtzt.
  • Bitte beten Sie, dass Gott fΓΌr alle sorgt, die sich aufgrund der Drohungen in einer Notsituation befinden.
  • Beten Sie auch fΓΌr die Extremisten, dass der Geist Gottes unter ihnen wirkt, dass sie ihre Drohungen aufgeben und viele Jesus erkennen.
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